Alumni Treffen Facilitating Change Schweiz

9. Jun 2021 | Aktuelles

 

«Ubuntu» – Impressionen vom ersten Alumni Treffen «Facilitating Change Schweiz» am Freitag  4. Juni 2021 in Basel.

 

Bei heiterem Sonnenschein und mit ebenso heiterem Gemüt haben rund 15 Absolvent*innen der Facilitating-Change Ausbildung zusammen das erste Treffen besiegelt.

Der Leitgedanke «Ubuntu – erst durch die Begegnung mit anderen Menschen werden wir zum Mensch» (die ausführliche Bedeutung des Begriffs «Ubuntu» ist weiter unten erläutert) begleitete uns durch den Nachmittag. So durften alte Zeiten aufleben, Gedanken zur aktuellen Situation geteilt, die Rolle der Facilitator*innen in der (Arbeits-)Welt besprochen und das Wachsen des Netzwerkes weitergedacht werden. Schon ganz konkrete Vorhaben wie das «Faciliating Change Wiki» fanden dabei nicht nur ihren Platz in der Runde, sondern auch grosse Zustimmung.

Ebenso konkret war am Schluss der Wunsch, die Treffen von nun an ca. halbjährlich weiter zu führen. Das Zusammenkommen wurde von den Teilnehmenden denn auch als «Kraftquelle» empfunden und das «In-Verbindung-bleiben» als sehr wertvoll wahrgenommen. Daher steht der Termin für das nächste Treffen auch bereits fest (ja, es sind genau 6 Monate dazwischen😉):

Samstag, 4. Dezember 2021 in Bern im Haus der Religionen (organisiert durch Barbara Backhaus und Regula Mader, weitere Infos mit Anmeldemöglichkeit folgen)

Es ist uns ein Anliegen, euch an diesem verbindenden, wohltuenden und zufriedenen Nachmittag bildlich teilhaben zu lassen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Zusammenkommen!

Herzlich
Das FC-Alumni Team
Manuela Roschi und Christina Seewer

 

 

 Was ist eigentlich … Ubuntu?

So mancher wirft mit dem Wort «Ubuntu» um sich, aber was bedeutet es eigentlich?

Ubuntu – das bedeutet so viel wie Menschlichkeit. Insbesondere meint Ubuntu, dass der Mensch nicht in Isolation leben kann. In dem Wort steckt etwas von Vernetzung. Als Mensch kann man nicht nur für sich leben. Und wenn man diese Gabe, nämlich Ubuntu hat, dann ist man bekannt für seine Großzügigkeit.

Viel zu oft sehen wir uns nur als Individuen, die getrennt voneinander leben. Dabei sind wir alle verbunden und was ein Einzelner tut, betrifft die ganze Welt. Wenn man seine Sache gut macht, dann breitet sich das auf die gesamte Menschheit aus. (Erzbischof Desmond Tutu)

Eine afrikanische Wiedergeburt

Das Wort «Ubuntu» hat seine Wurzeln gleich in mehreren der zahlreichen Bantusprachen, die in Südafrika verbreitet sind und bezeichnet eine klassische afrikanische Philosophie. Im Kern handelt es sich um eine ethische oder humanistische Ideologie, die sich auf die Notwendigkeit der Einheit und der Abkehr von nur sich selbst nützenden Bräuchen und Praktiken beruht. All dies soll den Menschen dabei helfen, sich weiterzuentwickeln, in Frieden zu leben und vor allem erfolgreich zu sein.
…         

Eine positive Ideologie

Ubuntu verkörpert ein Konzept, nach dem es sich zu streben lohnt. So wie die Menschen miteinander verbunden sind, sei es auf sozialer, politischer oder sonstiger Ebene – so betreffen unsere Taten auch unsere Mitmenschen. Ubuntu sieht genau das und zeigt, wie wir uns moralisch richtig verhalten sollten, im Sinn des Allgemeinwohls, da alles und egal was wir tun auch Konsequenzen auf die Menschen um uns herum hat.

Wie Erzbischof Desmond Tutu sagt: «Eine Person ist eine Person durch andere Personen». (umuntu ngumuntu ngabantu).

Ubuntu an anderen Orten

Ubuntu ist nicht nur in Südafrika sondern in den meisten afrikanischen Ländern bekannt: So heißt es «Obuntu» in Uganda und Tanzania, «Unhu» in Zimbabwe; der Name ändert sich geringfügig, aber die Auffassung bleibt weitestgehend dieselbe.

Passend zu seinen Eigenschaften bezüglich Verbindungen ist Ubuntu außerdem der Name eines beliebten Betriebssystems für Computer. Gleichermaßen wurde der Begriff auf beinahe flapsige Weise in die Popkultur aufgenommen; als eine Möglichkeit ein Produkt zu verkaufen oder zu vermarkten. Im Allgemeinen wird das lediglich als billiger Trick belächelt, der eigentliche Sinn von Ubuntu darf dabei nie in Vergessenheit geraten.

Ubuntu besagt nicht, dass man sich nicht bereichern darf, aber man soll die eigene Bereicherung als etwas ansehen, das auch anderen zu Gute kommt. 

Quelle: https://kapstadtmagazin.de/was-ist-eigentlich/was-ist-eigentlich-ubuntu/125_22_17348

 

 

 

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