FACILITATION

Was ist eigentlich ein Facilitator?
Der Facilitator
unterstützt und «
erleichtert» Change-prozesse in Unternehmen und Organisationen. Er ersetzt immer häufiger den klassischen Moderator (lat. moderare – mässigen, mildern).

Das Wissen um die Zukunft ist Organisationen zugänglich. Doch oft verhindern innere Grenzen in uns Menschen und im System, dieses Wissen zu nutzen, und die Veränderung wirksam werden zu lassen. Facilitatoren haben die notwendigen Kompetenzen, um erfolgreich Veränderungs- und Entwicklungsprozesse im Unternehmen, sowohl auf der strukturierenden als auch auf der psychologischen Ebene zu gestalten und zu führen.

Hintergrund unseres Facilitation Ansatzes sind die «Theorie U» von Claus Otto Scharmer und das Konzept des «Humble Consulting» von Edgar Schein.


Facilitation
Wer sich mit der offenen Haltung des Facilitation auf den Weg durch das «U» begibt, dem wird ermöglicht, Veränderungsprozesse nicht nur aus den Erfahrungen der Vergangenheit zu erleben und zu gestalten, sondern vor allem die Möglichkeiten der Zukunft ins Auge zu fassen und zu integrieren.

 

Grundsätze des Facilitation sind

  • Menschen auf Phasen der Veränderung und der «Unordnung» vorzubereiten. So werden sie befähigt, diese Phasen zu gestalten und sich durch das «Chaos» zu manövrieren.

  • Für das Unvorhersehbare und Unplanbare eines Changeprozesses offen zu sein.
    So können neue Impulse aufgenommen und für den Prozess werden.

  • ƒNichtwissen einzugestehen
    Ein Facilitator bekennt, dass er die beste Lösung nicht weiß, und setzt sich dafür ein, dass sie in der Gruppe gemeinsam erarbeitet wird. Das gelingt, indem er den Prozess aktiv gestaltet, alle mit einbezieht und ihnen «eine Stimme» gibt, denn jeder kann die Lösung hervorbringen und in jedem Moment kann sie entstehen.

  • ƒDas Wissen liegt im System
    Der Prozessbegleiter ist überzeugt: Im Prozess wird eine tragfähige Lösung entstehen. Hierfür brauchen die Beteiligten vor allem: Vertrauen in den Prozess, eine erweiterte Wahrnehmung und eine gute Intuition.

  • ƒDas System in Kontakt mit seinen inneren Ressourcen zu bringen
    Eine gute Verbindung mit unseren Stärken hilft durch schwierige Wasser zu segeln und Neues zu denken.

  • ƒEmotionen als Fenster zu Neuem verstehen
    In Veränderungsprozessen treten Gefühle wie Angst und Unsicherheit auf. Diese Emotionen dürfen nicht verdrängt oder unterdrückt werden. Sie gilt es wertzuschätzen, damit die Menschen Blockaden überwinden und sich für Neues öffnen können.

  • Offene Haltung zu vermitteln und den Perspektivenwechsel zu fördern
    Der Facilitator ist mit seiner Person Teil des Prozesses und führt ihn. Er unterstützt den Rollenwechsel und achtet darauf, dass vorschnelle Bewertungen anderer Meinungen vermieden werden.

Quellen: school-of-facilitating.de; querdenker-club.de